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Tagebau

 

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Der Tagebau Turów befindet sich im südwestlichen Teil der Woiwodschaft Dolnośląskie in der Gemeinde Bogatynia. Die Gemeinde Bogatynia grenzt zu einem kleinen Teil an die Region von Polen, aber zu einem großen Teil an die Tschechische Republik und Deutschland. Das Gebiet ist seit 70 Jahren vollständig dem Bergbau und der Energieerzeugung gewidmet und kommt der polnischen Wirtschaft zugute, während die meisten negativen Auswirkungen die Gebiete der Nachbarländer betreffen.

 

Die Braunkohleförderung im Tagebau Turów hat 1947 begonnen. In der Vergangenheit wurden hier jährlich durchschnittlich 12 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut. Die Braunkohlenförderung ist aber in den letzten Jahren zurückgegangen. Im Jahr 2018 hat sie sich auf 6.593.000 Tonnen belaufen - fast 50% unter dem langfristigen Durchschnitt. Im Jahr 2017 hat der Tagebau über 302.540.000 Tonnen industrielle Braunkohlereserven verfügt. Im Jahr 2018 haben sich die industriellen Ressourcen dem Tagebau Turów auf 294.475.000 Tonnen belaufen.

Erweiterungsplan

Der Tagebau Turów (PGE) verfügt über eine Konzession für den Kohleabbau, die nur bis April 2020 gültig ist. Der Konzern PGE versucht derzeit, die Konzession bis 2044 zu verlängern. Der Tagebau soll vergrößert werden und 150-200 m bis zur Grenze mit der Tschechischen Republik reichen. Der erweiterte Tagebau soll eine Fläche von 3400 ha haben. Der jährliche Kohleabbau bis 2030 wird auf 9-11,5 Millionen Tonnen Kohle geschätzt, mit einem Abwärtstrend auf 3,5-7 Millionen Tonnen zwischen 2038 und 2044 (Unter der Bedingung, dass die Konzession verlängert wird).

Die Tiefe des Tagebaus wird ebenfalls zunehmen - laut TEIA-Dokumentation wird der Boden 30 Meter unter dem Meeresspiegel liegen.

 
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